Was macht der Arbeitsschutzausschuss?

Was macht der Arbeitsschutzausschuss?

In Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten muss der Arbeitgeber nach § 11 Arbeitssicherheitsgesetz einen Arbeitsschutzausschuss bilden. Bei der Bestimmung der Beschäftigten werden auch Teilzeitbeschäftigte mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit anteilig berücksichtigt.Wer ist Teil des Arbeitsschutzausschusses?

Der Arbeitsschutzausschuss setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

  • • Arbeitgeber oder ein von ihm Beauftragter
  • • Zwei Betriebsratsmitglieder
  • • Dem Betriebsarzt
  • • Fachkraft für Arbeitssicherheit
  • • Sicherheitsbeauftragte

Zu einer ASA-Sitzung lädt in der Regel der Arbeitgeber ein. Er leitet auch die Sitzung. Der Arbeitsschussausschuss soll mindestens einmal vierteljährlich zusammentreten.Welche Aufgabe hat der Arbeitsschutzausschuss?

Aufgabe des Arbeitsschutzausschusses ist es, Anliegen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung zu beraten. Dazu gehört unter anderem:

  • • Beratung zu Maßnahmen für besondere Personengruppen, wie z.B. Auszubildende oder Schwerbehinderte
  • • Erarbeitung von Vorschlägen für betriebliche Arbeitsschutzmaßnahmen
  • • Erörterung zu Investitionen für den Arbeitsschutz
  • • Auswertung arbeitsbedingter Erkrankungen und Unfälle im Betrieb
  • • Beratung von Vorschlägen zu überbetrieblichen Arbeitsschutzkampagnen

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