Beleuchtung am Arbeitsplatz

Beleuchtung am Arbeitsplatz

Herbst und Winter sind geprägt von Dunkelheit. Vor allem zu diesen Jahreszeiten kommt es auf die richtige Beleuchtung am Arbeitsplatz an. Licht sorgt nicht nur dafür Gefahrenquellen zu erkennen, sondern ebenso für eine bessere Arbeitsqualität.

 

Grundsätzlich wird in der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) und der Technischen Regel für Arbeitsstätten 3.4 (ASR 3.4) das Thema Beleuchtung betrachtet. Arbeitsplätze sind demnach mit genügend Tageslicht zu versorgen. Kann die Versorgung mit Tageslicht nicht ausreichend sichergestellt werden, ist eine angemessene künstliche Beleuchtung zu installieren. Die Arbeitsstättenrichtlinie nennt für einzelne Büroräume eine Beleuchtungsstärke von 500 Lux. In Großraumbüros sieht sie eine Beleuchtungsstärke von 750 beziehungsweise 1.000 Lux vor. Für die meisten Tätigkeiten in Werkstätten gilt ebenfalls die Größe von 1000 Lux. Es gibt jedoch Tätigkeiten, wie das Uhrmacherhandwerk oder Elektronikwerkstätten, die mit 1500 Lux beleuchtet werden sollen.

 

Die Ermittlung der Leuchtstärke sollte im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung individuell erfolgen und regelmäßig überprüft werden. Dabei unterstützen Sie Luxmessgeräte. Nur durch die Betrachtung des Einzelfalls kann die korrekte Ausleuchtung sichergestellt werden. Dabei spielen Parameter wie das eingesetzte Leuchtmittel, dessen Alter oder die Anordnung und der Abstand zum Arbeitsplatz eine Rolle.

 

Licht hat jedoch nicht nur die Rolle der Ausleuchtung. Gerade in der Adventszeit richten sich viele Beschäftigte den Arbeitsplatz weihnachtlich her. Bitte verzichten Sie dabei auf offenes Feuer. Dies ist ohnehin in den meisten Hausordnungen verboten. Greifen Sie auf LED-Beleuchtung, wie beispielsweise LED-Teelichter zurück. Diese schaffen Atmosphäre ohne Brandgefahr.

 

Übrigens: Die Prüfung Ihrer Leuchtmittel als auch die Gefährdungsbeurteilung lassen sich kinderleicht in eplas® abbilden und dokumentieren. Sprechen Sie uns gerne darauf an!

 



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