Eingewöhnung/ Bindungsaufbau

Eingewöhnung/ Bindungsaufbau

Zu den besonderen Bedürfnissen von U3 Kindern gehört vor allem die Sicherung des Wohlbefindens. Deshalb liegt uns die Eingewöhnung, also der Bindungsaufbau, sehr am Herzen. Mit jedem neuen Kind, das zu uns ins Eulennest kommt, beginnt sowohl für uns wie auch für die Eltern eine spannende Zeit. Wird es uns gelingen, das Vertrauen des Kindes zu gewinnen, ihm eine Brücke zu bauen von der Geborgenheit der Familie in die Tagespflege-Familie? Ein großer Schritt für ein kleines Kind.


Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Elternteil, oder der Bezugsperson, die während der Eingewöhnung präsent ist, ist sehr wichtig. Diese Person gibt dem Kind in dem neuen Umfeld in den ersten Tagen Sicherheit. Zugleich bedeutet es aber auch, bereit zu sein das Kind loszulassen, es einer anderen, noch weitgehend fremden Person anzuvertrauen.


Wir orientieren uns an dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“ schauen aber auch individuell, wie sich die Eingewöhnung gestaltet. Das kann bei jedem Kind unterschiedlich sein. Wir versuchen z. B. bei noch sehr kleinen Kindern uns an den Tagesablauf, den das Kind von zu Hause gewöhnt ist, zu halten. Das heißt, dass wir die Mahlzeiten und die Schlafenszeiten einhalten, ebenso die Rituale, z. B. das Einschlafritual, das dem Kind von zu Hause vertraut ist, mit Gegenständen, die es wiedererkennt in der noch fremden Umgebung.

Was ist Bindung?

Bindung ist eine anhaltende Beziehung zu einer Person, bei der das Kind Schutz, Körperkontakt und Geborgenheit sucht, vor allem in Situationen, in denen es sich unsicher und überfordert fühlt. Um eine positive Entwicklung zu durchlaufen, brauchen Kleinkinder verlässliche Bindungen zu Erwachsenen.

Unsere Aufgabe ist es, die Signale des Kindes richtig zu verstehen und entsprechend sensibel darauf zu reagieren. Das sind Bedürfnisse nach Zuwendung, Ansprache, Sicherheit, Spiel usw. Unser Ziel ist es, dass das Kind uns Tagespflegepersonen als sichere Basis annimmt, gerne zu uns kommt und sich sicher und geborgen fühlt in der Gemeinschaft mit den anderen Kindern. Und natürlich auch, dass die Eltern beruhigt ihrer Arbeit nachgehen können.

In diesem Sinne: Wir freuen uns auf IHR Kind!

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