Psychische Belastung am Arbeitsplatz

Psychische Belastung am Arbeitsplatz

Die psychische Belastung an Arbeitsplätzen nimmt in allen Branchen zu. Psychische Belastung führt zu einer Beanspruchung, die sich sowohl positiv als auch negativ auswirken kann. Im Falle einer negativen Auswirkung spricht man von einer Fehlbeanspruchung. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Oft liegen diese den stetig steigenden Anforderungen an Quantität und Qualität der Arbeit zu Grunde. Zudem fluten fast rund um die Uhr Informationen das Gehirn – durch Computer, Mails, Telefon und andere Medien – sowohl im Unternehmen als auch zu Hause. Das bedeutet für jeden Einzelnen erhöhte Konzentration und oft dauerhaften Stress.

Häufige Gründe, wodurch erhöhte psychische Belastungen am Arbeitsplatz entstehen:

Was viele nicht wissen: Die psychische Belastung wirkt sich oft auf den Körper aus. Typische Symptome sind dafür häufig Herzklopfen oder Herzrasen, Schweißausbrüche, Schwindel, Atemnot, Übelkeit und Bauchschmerzen. Zudem klagen viele Betroffene über Verspannungen im Kopf-, Schulter- und Rückenbereich. Denn durch Stress kann die Muskulatur dauerhaft angespannt sein und dies kann, ohne ausreichende Entspannung, zur chronischen Belastung werden. In besonders schweren Fällen kann anhaltender Stress bis zu einem Burn-Out führen. Deswegen ist eine frühzeitige Entlastung für die Betroffenen sehr wichtig.

Hierbei kann jeder Einzelne seinen Beitrag leisten. Ist man selbst betroffen, sollte man versuchen, sich Hilfe zu holen. Zunächst ist es wichtig, offen mit jemandem über seine Probleme zu sprechen. Für viele Menschen ist dies das größte Hindernis, da die meisten Angst davor haben, nicht ernst genommen zu werden. Psychische Krankheiten und Belastungen werden bis heute von vielen nicht besonders beachtet. Dabei darf man nicht vergessen, dass jeder Mensch ein Individuum ist und somit jeder anders empfindet und reagiert. Man sollte nicht den Fehler machen, die Psyche und deren Auswirkungen auf die Arbeit und den Alltag zu unterschätzen. Deswegen achtet auch bei den Kolleg*innen auf Anzeichen wie starke Ermüdung, Konzentrationsschwierigkeiten oder auffällig häufige Krankmeldungen.



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